Ausgabe 18/2010
Liebe Leserinnen und Leser,
zugegeben: die Berliner Regierungskoalition hat Ihnen in den vergangenen Monaten einiges zugemutet. Überflüssige Streitereien, die in die Öffentlichkeit getragen wurden, die Griechenland- und Euro-Hilfe, das Sparpaket und dann noch die drei Wahlgänge bei der Bundespräsidenten-Wahl.
Manch Abgeordneter hat wohl bei der Stimmabgabe Christian Wulff getroffen, aber ein ganz anderes Ziel im Auge gehabt. Wie dem auch sei: Das Ergebnis zählt, auch wenn es erst im "Elfmeterschießen" erreicht wurde. Es wird sich schnell zeigen, dass er der richtige Mann für dieses höchste Staatsamt ist. Es ist aus meiner Sicht übrigens bemerkenswert, dass trotz der Medienkampagne für seinen Mitbewerber schon am Tag nach der Wahl 72 Prozent der Deutschen ebenfalls diese Überzeugung äußerten.
Die Abgeordneten werden in Kürze in die parlamentarische Sommerpause gehen. Das heißt aber nicht, dass sie Pause von der Politik machen. Natürlich werde ich auch in den kommenden Wochen wie gewohnt für Sie da sein, bei Bürgersprechstunden und vor Ort in den Gemeinden. Nicht zuletzt aber werde ich mich intensiv auf die Haushaltsberatungen vorbereiten, die gleich nach der "Sommerpause" anstehen.
Dank der guten Politik der Bundesregierung und des damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwungs muss der Bund im nächsten Jahr erheblich weniger Neuschulden aufnehmen, als zunächst befürchtet. 57,5 Milliarden neue Schulden sind dennoch zu viel.
Ich bin davon überzeugt, dass diese Summe reduziert werden kann und muss. Es gibt noch ein großes Sparpotenzial, das es auszuschöpfen gilt, ohne dass die Schwächsten unserer Gesellschaft darunter zu leiden haben. Dazu will ich meinen Beitrag leisten.
Ihnen wünsche ich nun, dass Sie die Sommertage genießen können, freue mich auf Ihre Anregungen, Kritik und Lob.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr
Alex Funk
05.07.2010