Ausgabe 19/2010
Liebe Leserinnen und Leser,
Deutschland befindet sich - zum größten Teil zumindest - in den Sommerferien. Das lässt sich nicht nur an mehr freien Parkplätzen an den Straßenrändern ablesen, sondern vor allem auch daran, dass die Diskussionen in der Politik von Dur auf Moll umgestellt wurden.
Die neue nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird sich also in aller Ruhe in ihrem neuen Amt einrichten können und sich Gedanken darüber machen, wie sie möglichst lange ihre Haut retten kann.
Wann immer Neuwahlen im größten Bundesland anstehen - in einem halben Jahr oder später - eines steht schon heute fest: Frau Kraft wird kräftig weiter Schulden machen müssen, um sich von Abstimmung zu Abstimmung zu retten. Sie muss sich ihren Machterhalt im wörtlichen Sinn erkaufen.
Auf der anderen Seite hat sich manche Aufregung gelegt. Mit der Wahl von Christian Wulff zum Bundespräsidenten sind nun doch (fast) alle zufrieden und mit dem dritten Platz der deutschen Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika ebenfalls.
Die Bundesliga bereitet sich auch die nächste Spielzeit vor und die Politik desgleichen. Es wird wieder Siege und Niederlage geben, hier wie da. Das soll uns im Moment aber nicht berühren, denn der Alltag wird uns früh genug wieder einholen.
Genießen Sie also die beinahe politikfreien Wochen, lassen sie es sich gut gehen und seien Sie herzlichst gegrüßt.
Ihr
Alex Funk
27.07.2010